PROGRAMM BRIGITTE SAUZAY

Sie sind in der 8., 9., 10. oder 11. Klasse? Nehmen Sie einen französischen Austauschschüler bei sich auf und fahren Sie anschließend für drei Monate nach Frankreich!

Wie läuft der Austausch ab?
  Die deutschen Schüler bleiben in der Regel drei Monate in Frankreich. In Einzelfällen kann die Aufenthaltsdauer auch auf acht Wochen (56 Tage) begrenzt werden. Der Zeitpunkt des Austausches wird in Abstimmung mit den verantwortlichen Lehrern der beteiligten Schulen gewählt. Während ihres Aufenthaltes sind die deutschen Schüler in der Familie ihres Austauschpartners untergebracht und besuchen mindestens sechs Wochen lang den französischen Unterricht.

Im Gegenzug nehmen die deutschen Schüler ihren französischen Partner in ihrer Familie auf und besuchen gemeinsam mit ihm die Schule in Deutschland. (Das Programm beruht somit auf Gegenseitigkeit; die Aufenthalte sollen natürlich nicht gleichzeitig, sondern nacheinander stattfinden.)
   
Einen Austauschpartner finden
  Die Initiative zu einem Einzelaustausch kann vom Schüler oder vom Lehrer ausgehen. Wenn ein Schüler einen Austausch machen möchte, sollte er sich in jedem Fall zunächst an seinen Französischlehrer wenden. Dieser kann, sofern eine Partnerschaft mit einer französischen Schule besteht, über den Deutschlehrer in Frankreich Kontakte zu interessierten Schülern auf französischer Seite herstellen.

Wenn keine Kontakte zu einer französischen Schule bestehen, bietet die Internetseite des DFJW www.dfjw.org unter der Rubrik „Anzeigen“ die Möglichkeit, nach einem Austauschpartner zu suchen.

Gegebenenfalls können auch die Schulbehörden der Länder und die französischen Rectorats d’Académie bei der Suche nach einem geeigneten Partner behilflich sein. Einige Bundesländer bieten im Rahmen bestehender Regionalpartnerschaften Hilfe bei der Vermittlung für den individuellen Schüleraustausch an.
Nähere Auskünfte dazu sowie zu den administrativen, juristischen und pädagogischen Rahmenbedingungen (siehe „Gemeinsame Erklärung“ vom 30. Juni 1989) erteilt die jeweils zuständige Schulbehörde. Auch Einschreibeformulare und Zuschussanträge sind dort erhältlich.
Wie organisiere ich einen solchen Austausch?
  Die Entscheidung über die Teilnahme am Austausch und die Aufnahme eines Partnerschülers wird von den verantwortlichen Lehrern und dem Schulleiter getroffen. Sobald sich die deutsche und französische Schule über die Modalitäten des Austausches geeinigt haben, informieren sie hierüber offiziell die deutsche bzw. französische Schulbehörde.
   
Unterstützung durch das DFJW
  Das DFJW kann den Teilnehmern einen pauschalen Zuschuss zu den Fahrtkosten gewähren, sofern vor Beginn des Austausches über die zuständige Schulbehörde ein entsprechender Zuschussantrag der Schule eingereicht wird. Die Antragsformulare können bei der zuständigen Schulbehörde oder direkt beim DFJW angefordert werden.

Die Überweisung des Fahrtkostenzuschusses erfolgt nach der Rückkehr der Schüler gegen Vorlage eines Erfahrungsberichtes und einer Bescheinigung der französischen Schule über die Dauer des Aufenthaltes.

Zu beachten: Nach dem Herunterladen des Zuschussantrags müssen Sie diesen zusammen mit den anderen Unterlagen Ihres Dossiers Ihrem Schulleiter übergeben, der sie der Schulbehörde weiterleiten wird.

Zuschussantrag :
Hier klicken !
   
Erfahrungsberichte
  Folgende Schüler und Schülerinnen haben am Programm BRIGITTE SAUZAY teilgenommen und erzählen von ihrem Aufenthalt im Nachbarland.
Entdeckungen, schöne Erinnerungen, Freude, Schwierigkeiten : ein 6-monatiges Abenteuer, das sie nicht so schnell vergessen werden !

Erfahrungsberichte deutscher Schüler
Adeline aus Bayern in der Akademie Limoges
Paula aus Schleswig-Holstein in der Akademie Nantes
Maxim aus Berlin in der Akademie Aix-Marseille
Anne-Grete aus Thüringen in der Akademie Aix-Marseille
Johannes aus Niedersachsen in der Akademie Toulouse

Erfahrungsberichte französischer Schüler
Hélène aus der Akademie Nantes in Schleswig-Holstein
Marion aus der Akademie Nantes in Schleswig-Holstein
Mélanie aus der Akademie Caen in Baden-Württemberg
Ariane aus der Akademie Nancy-Metz in Brandenburg
Tahra aus der Akademie Montpellier in Baden-Württemberg