| Anlässlich
seines 40-jährigen Jubiläums startete das
DFJW Ende 2003, unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler
Gerhard Schröder und Präsident Jacques Chirac,
einen Wettbewerb. Die Aktion „40 deutsch-französische
Geschichten“ forderte Deutsche und Franzosen jeden
Alters dazu auf, über ein deutsch-französisches
Erlebnis, das ihr Leben besonders beeinflusst oder geprägt
hat, zu berichten.
Durch den Wettbewerb kamen viele Menschen zu Wort,
denen bisher noch kein Forum geboten wurde, ihre deutsch-französische
Geschichte zu erzählen. Vierzig von ihnen werden
die Möglichkeit erhalten, ihre Geschichten in einem
Buch zu veröffentlichen und sie somit einem breiten
Publikum zugänglich zu machen. Das Buch soll Zeugnis
der Bedeutung der deutsch-französischen Begegnungen
durch die Generationen sein und Menschen für den
Austausch und das Erlernen der Partnersprache motivieren.
Die Aktion hat gezeigt, dass ein Austausch oder eine
deutsch-französische Begegnung für die Beteiligten
zu einem unvergesslichen Erlebnis werden und damit das
weitere persönliche und auch berufliche Leben stark
beeinflussen kann.
Der Wettbewerb erwies sich als großer Erfolg.
Über 700 Geschichten gingen beim DFJW ein.
Die rund 700 Autoren kommen aus allen Altersklassen.
57 % der Beiträge stammen von französischen
und 43 % von deutschen Teilnehmern.
Die Geschichten wurden fünf Kategorien zugeordnet:
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Junge
Menschen :Schüler, Studenten |
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Erwachsene
: Lange Freundschaften, Liebe, deutsch-französische
Paare |
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Kriegserinnerungen
: Französische Kriegsgefangene in Deutschland
während des Krieges, deutsche Kriegsgefangene
in Frankreich nach dem Krieg, besondere Erlebnisse
in der Zeit von 1914- 1918 oder 1939- 1945. |
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Persönliches
Engagement : Organisation von Austausch und
Begegnungen, Gründung von Städtepartnerschaften |
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Vermischtes
: Erste Reise in das andere Land; Berichte von Begegnungen,
die die Studienwahl oder die berufliche Laufbahn
entscheidend beeinflussten. |
Sowohl in Deutschland wie auch in Frankreich sollen die
40 bewegendsten Geschichten im Verlauf des Jahres 2004
in einem Buch durch einen Verlag publiziert werden. Darüber
hinaus sind sie auch auf den Internetseiten des DFJW ab
1. Juni 2004 täglich abrufbar.
Nach dieser ersten Auswahl hat jedes Jurymitglied seine
zehn Lieblingsgeschichten anhand verschiedener Kriterien
(Schreibstil, Originalität, Beispielhaftigkeit, Optimismus,
usw.) benotet. Diese Benotung hat es uns ermöglicht
die „zehn schönsten Geschichten“, sechs
in deutscher und vier in französischer Sprache, auszuwählen.
Hier die Namen der Gewinner:
Virginie VENDAMME
: Ma « corres » pas possible
Antoinette DARD-PUECH
: Un Amour
Marita
HÄP-PURSCHE : Adieu kleiner Prinz
Sebastian
KANZOW : Paris ou le début d’un été
Jérôme
S. HOEFER : Mein Leben in Frankreich oder Mémé
de Poullaouen
Hans
MENDGEN : Unsere deutsch-französische Geschichte
Rainer
HUTH : Geschichte einer deutsch-französischen Begegnung
Jean-Pierre DUPRE
: Nous avions rendez-vous à Erfurt
Karl-Heinz
SOMMER : La claire fontaine
Monique SCHMIDT :
Parfois, souvent, toujours
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