

Ziele für 2010-2012
- Verbesserung der Vermittelbarkeit junger Menschen in die Arbeitswelt
- Die Umsetzung und den Zugang zu Mobilitätsmaßnahmen für junge Menschen in der Berufsausbildung in Unternehmen des Partnerlandes erleichtern
- Unternehmen aufwerten, die sich für die Ausbildung von jungen Menschen aus dem Partnerland einsetzen, um das Angebot zu erhöhen und ein Bewusstsein dafür zu schaffen, welche Bedeutung dem europäischen Aspekt in der Arbeitswelt innewohnt.
Wichtigste Maßnahmen
1. Verbesserung der Vermittelbarkeit junger Menschen in die Arbeitswelt
a) Deutsch-französischen Freiwilligendienst verstetigen und evaluieren
b) Projekte in Richtung junger Menschen mit besonderem Förderbedarf verstetigen (deutsches und französisches ESF-Programm)
c) Entwicklung und Evaluierung von „Promobil“
2. Erleichterung des Zugangs zu mobilitätsfördernden Projekten
a) Erstellung einer Charta zur Aufnahme von Praktikanten in den Unternehmen des Partnerlandes. Dieses Dokument soll die Unternehmen dabei unterstützen, junge Menschen aus dem Partnerland besser aufzunehmen
b) Einrichtung einer Internet-Partnerbörse für Unternehmen, Auszubildende und Ausbildungszentren, um das Absolvieren eines Praktikums im Partnerland zu erleichtern
3. Aufwertung von Unternehmen, die sich in der Ausbildung junger Menschen engagieren
a) Entwicklung eines „Labels für deutsch-französische Berufsausbildung“ zur Auszeichnung solcher Unternehmen, die junge Menschen aus dem Nachbarland ausbilden.
Erfolgsindikatoren
a) Deutsch-französischer Freiwilligendienst: Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
b) „Unternehmenslabel“
Durchführung einer Machbarkeitsstudie für das „Label“
Anzahl der beteiligten Partner / Anzahl der mit dem DFJW-Label ausgezeichneten Unternehmen
Anzahl der veröffentlichten Artikel, die für das „Label“ werben
c) „Charta zur Aufnahme von Praktikanten“: Anzahl der unterzeichneten Chartas
d) „Praktikumsstipendien“
e) Anzahl der angebotenen Praktika im Rahmen des Stipendiums
f) Entwicklung der Anzahl der Stipendienanträge für ein Praktikum im Partnerland
Deutsch-französischer Praktikantenstatus
Bisher können Jugendliche, die ein freiwilliges Praktikum in Frankreich absolvieren möchten, ohne jedoch in einer Bildungseinrichtung (Schule, Berufsausbildung, Studium) eingeschrieben zu sein, nicht auf einen angemessenen und gesicherten rechtlichen Rahmen zurückgreifen. Das soll sich mit der Schaffung eines „deutsch-französischen Praktikantenstatus“ ändern.
Das DFJW wurde offiziell mit der Ausarbeitung eines solchen „deutsch-französischen Praktikantenstatus“ beauftragt. Dazu sind momentan folgende Maßnahmen vorgesehen:
- die Einrichtung einer zentralen Vermittlungsstelle für Praktika im jeweils anderen Land;
- die Schaffung einer interaktiven Internetplattform, welche die Jugendlichen bei der Praktikumssuche unterstützen soll.
Das DFJW koordiniert die Ausarbeitung des „deutsch-französischen Praktikantenstatus“ mit der Unterstützung einer Lenkungsgruppe, die sich aus deutschen und französischen Mitgliedern aus folgenden Einrichtungen zusammensetzt:
- den Arbeits- und Außenministerien;
- deutsch-französischen Institutionen aus dem Bereich Arbeit und Berufsausbildung;
- Arbeitsagenturen und Unternehmerverbänden.
Zur Erinnerung:
Das Projekt wurde im Februar 2010 vom Deutsch-Französischen Ministerrat im Rahmen der deutsch-französischen Agenda 2020 beschlossen.
Mehr dazu: http://www.france-allemagne.fr/Deutsch-Franzosische-Agenda-2020,5854.html
DFJW-Kontakt:
Saskia Arendt arendt@ofaj.org