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Leistungssport als Feld interkulturellen Lernens

- Ein Arbeitspapier -

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Verabschiedet von den Teilnehmern der Jahrestagung der deutschen und französischen Sportfachverbände am 4.-6.11.1992 in Hannover.  

Inhaltsverzeichnis

 

1. Vorbemerkung

Seit seiner Gründung fördert das Deutsch-Französische Jugendwerk die Begegnung junger deutscher und französischer Sportler und Sportlerinnen. Von Anfang an haben sich die wichtigsten Fachverbände des deutschen und französischen Sports für diesen Austausch engagiert und mit dem DFJW kooperiert. Nach neunundzwanzigjähriger Partnerschaft kann es nicht falsch sein, wenn sich beide Partner die Frage stellen, was sie voneinander erwarten, ob und wie sie diese Erwartungen erfüllen können und wollen und wie die veränderten Rahmenbedingungen diese Partnerschaft als sinnvoll, wünschenswert, unabdingbar oder aber als überflüssig und lästig erscheinen lassen.

DFJW, CNOSF und DSJ/DSB haben daher die Bildung einer Arbeitsgruppe beschlossen, die der Frage nachgehen sollte, ob und wie der universelle Anspruch des DFJW, daß alle von ihm Beförderten Programme einen Beitrag zum interkulturellen Lernen der Programmteilnehmer leisten sollen, mit dem Anspruch des Sports vereinbart oder sogar verknüpft werden könnte, daß in den Begegnungen seiner Jugendgruppen die sportliche Tätigkeit - ausgeübt nach den, der jeweiligen Sportart immanenten Gesetzmäßigkeiten und unverzichtbaren Regeln - die zentrale Rolle spielen soll.

Zur Erarbeitung einer Antwort auf diese Frage am Beispiel der Leistungssportprogramme hat sich die Arbeitsgruppe (Namen der Mitglieder im Anhang) von Anfang Januar 1991 bis November 1992 insgesamt viermal getroffen. Das hiermit vorgelegte Papier kann auf diese komplexe Frage, die im Grunde jeder Sportart gesondert gestellt werden müßte, keine allgemein verbindliche Antwort geben. Seine Lektüre kann aber sicherlich Anregungen geben und soll die Programmverantwortlichen der Verbände zu eigenen Fragestellungen animieren.

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