| Zusammen Arbeiten Gemeinsam Lernen Einander Begegnen |
Allgemeine Darstellung
der Pädagogik des Austausches und der Begegnung:
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Uns scheint es außerdem beim Umreißen einer Austausch- und Begegnungspädagogik besonders hilfreich von dialogischem Lernen, bzw. einem dialogischen Lernansatz zu sprechen (1). Dabei gilt es zwischen zwei wichtigen, beim schulischen Lernen auch vorhandenen Ebenen zu unterscheiden: der Lernsituation, dem Lernkontext selbst einerseits, der je nach Schule mehr oder minder formalisiert sein kann und den darin möglichen, bzw. ermöglichten und gewünschten Lernprozessen andererseits.
Bewusst wird auch der Begriff "dialogisch" nicht nur auf die Interaktion zwischen Subjekten bezogen, die dadurch ihre Kommunikationsfähigkeit entwickeln und ausbauen können und sollen, sondern auch auf die Schaffung eines Kooperationszusammenhangs, in dem Interdependenz, aufeinander angewiesen sein, Abhängigkeit aber auch Gegenseitigkeit, Kooperation, Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit, Verantwortung erlebt und verarbeitet wird. Die Dialogstruktur die Zusammenarbeit von Lerngruppen, die an verschiedenen Orten, in verschiedenen Schulsystemen zu Hause sind und miteinander kooperieren ist auch durch Interinstitutionalität gekennzeichnet. Sie bildet die Grundlage, auf der sich dann alles weitere abspielt. Die Dialogprozesse aber sind wiederum das, woran es letztendlich pädagogisch ankommt: die interaktive und intersubjektive Entwicklung, Förderung, Gestaltung und Bewältigung von Kommunikation (Alix, 1990, S. 10). 1 : Die folgenden Ausführungen zum "Dialogischen Lernen" basieren auf Alix 1990. Zurück |