Gemeinsame Realisierungen sind auch ohne Begegnung möglich, wenn sie zwischen beiden Gruppen hin- und herverschickt werden.
Alle erstellten Materialien werden in eine öffentliche Präsentation, oft in Form einer Ausstellung bzw. Vorführung, integriert, die für die Schulöffentlichkeit (Eltern*, andere Klassen, Lehrerschaft, kommunale Vertreter, u.a.m. mehr) und manchmal auch darüber hinaus bestimmt ist (vgl. Öffentlichkeit*).
Im Rahmen der Begegnung können die Perspektiven gegenübergestellt werden, wobei die vorherigen Arbeiten integriert und der Versuch unternommen werden sollte. Um es nicht allein bei bloßen Feststellungen zu belassen, sondern die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Thema zu machen, kann es erfahrungsgemäß hilfreich sein, synthetisierende Aufgaben zu formulieren und / oder eine fiktionale (utopische) Ebene zu betreten: Die Aufgabe lautet z. B. dann: "Was wäre dann, wenn ihr eine gemeinsame ideale Schule entwerfen würdet?"
Dieses Schema bildet keineswegs eine Vorwegnahme des konkreten Ablaufs einer jeden Zusammenarbeit. Es soll vielmehr einen Rahmen bieten. Vor Ort, in der Kooperationspraxis ist es vor allem wichtig, dass jede Lehrkraft die Spielräume und konkreten Möglichkeiten maximal ausnutzt, über die sie verfügt und die ihr durch die Zusammenarbeit mit kooperationswilligen Kollegen und Kolleginnen geboten wird.