exemples+konzepte Zusammen Arbeiten Gemeinsam Lernen Einander Begegnen

Allgemeine Darstellung
der Pädagogik des Austausches und der Begegnung:

  Ziele: Was soll gelernt werden?

In Anlehnung an Martin Buber und Edgar Morin (1) könnte der vorgeschlagene Ansatz als dialogischer Ansatz definiert werden. Dieser Begriff trifft auf zwei Ebenen zu:

  • die der Verbindung von Strukturen, Institutionen, Bildungs- bzw. Lernorten,

  • die der in Interaktionen einbezogenen Personen, die im Verhältnis zueinander agieren und reagieren.

Es geht also ständig darum, Beziehungen und Verbindungen zwischen den Elementen eines Systems, bzw. zweier oder mehrerer herzustellen, zu erhalten und zu entwickeln. Dies erklärt, dass dieser Ansatz mit den Begriffen "Verhandlung", "Regelung", "Regulierung", "Interaktion", usw. verbunden ist.
Da diese Arbeits- und Lernsituation nicht selbstverständlich sondern gewollt ist, müssen gewisse Regeln festgelegt werden, damit jeder sicher ist, dass er vom Anderen eine Gegenleistung erhält (vgl. auch
Verlässlichkeit*). Auf diese Weise integriert der dialogische Ansatz die Dimension der Gegenseitigkeit und der Statusgleichheit, da jeder vom Anderen abhängig ist und weiß, dass diese Abhängigkeit aufgrund eines erklärten Willens der Zusammenarbeit und der Öffnung geschieht. Selbstverständlich kann man Missverständnisse und Frustrationen nicht völlig ausschalten, man kann sie aber beschränken!

Solche Erklärungen sind wichtig, um verstehen zu können , was das Besondere an den Zielen und den Lernprozessen eines dialogischen Lernens ist. Man kann sie unter drei Hauptzielen subsumieren:

1. Kooperieren lernen
2. Kommunizieren lernen
3. Lernen lernen


1 : Vgl. hierzu: Buber, Martin, u.a.: 1947, 1958 und Morin, Edgar, 1987, 1990a,1990b , 1993 und 2001. Zurück

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