Drei Wochen später schlüpfen wir in die Gastgeberrolle. Diesmal wird bei der Ankunft des Busses kräftig gewunken. Man erkennt sich gegenseitig, der Austauschpartner wird Papa und Mama vorgestellt, auf die Schnelle nimmt man die Erfrischung und nimmt den Partner mit nach Hause, um ihm sein Zimmer, sein "Nintendo ..." zu zeigen.
Bis auf wenige Aktivitäten (Schifffahrt auf dem Rhein, Burgbesichtigung
) ähnelt unser Programm in Koblenz dem in Nevers. Dieses Jahr haben wir beschlossen, ein großes Spiel zu organisieren: "Das Europaspiel". Wieder wird in gemischtnationalen Gruppen gearbeitet.
Der Vormittag ist gut ausgefüllt. Ergebnisse, Plakate, Zeichnungen... werden nach und nach an die Tafel oder an der Wand festgemacht und, als alle in den Raum zurückkommen, hat jede Gruppe ihre "Werke" bereits ausgestellt.
Eine Gruppe hat eine freiwillige Aufgabe ausgesucht und Deutschland karikiert.
Zum Abschluss wird das beim "Europaspiel" eingeübte Lied gesungen, und man hofft, dass sich die Kinder der Unterschiede aber auch der Gemeinsamkeiten noch bewusster geworden sind, dass sie gespürt haben, dass ihnen die französischen Nachbarn ganz ähnlich sind, dass man so gut empfangen werden kann, dass der kleine Ausländer bereits von "SEINER" Familie spricht, wenn er die Gastgeberfamilie meint.
Die Austauschpartner bedanken sich bei uns mit einer Zeichnung: