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Während der Pilotphase vom 15. Dezember 1997 bis zum 30.3.1999 bauten das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW/OFAJ) und Praktik i Udlandet (PIU) Tr@nsNet zu einem europaweiten Verbundnetzwerk der Vermittlung und Förderung von Auslandspraktika mit lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Partnern aus. Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) ist eine binationale Einrichtung, die die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Bereichen der beruflichen, schulischen und außerschulischen Bildung fördert. Das DFJW unterstützt die Arbeit von Organisationen, die im deutsch-französischen Austausch tätig sind: im Berufsbereich sind dies z.B. Einrichtungen, die außerschulische Jugendbildung betreiben, Berufsschulen, überbetriebliche Aus- und Weiterbildungs-organisationen Kammern, Unternehmen, Gewerkschaften, örtliche Gruppen und Initiativen. Das DFJW fördert ebenfalls trilateralen Austausch mit Drittländern und engagiert sich in der europäischen Zusammenarbeit. Das DFJW/ OFAJ ist Koordinator im "Europäischen Netzwerk für transnationale Mobilität und internationalen Praktikantenaustausch- Tr@nsNet". Gleichzeitig wirkt das DFJW/OFAJ als Partner in zahlreichen europäischen Projekten mit, wie z.B. in den europäischen Netzwerken "Qualitätssicherung von Betriebspraktika in Europa" und "Entwicklung und Erprobung von Modulen und Materialien für die transnationale Qualifizierung von Ausbildern und Lehrern an beruflichen Einrichtungen". Im Jahr 1998 standen für die Arbeit des DFJW/ OFAJ 39 Mio. DM zur Verfügung, d.h. für mehr als 7.000 Maßnahmen mit mehr als 142.000 deutschen und französischen Jugendlichen. Im Berufsbereich förderte das DFJW/OFAJ in 1998 über 1.000 Maßnahmen mit mehr als 18.000 teilnehmenden Auszubildenden, jungen Berufstätigen und jungen Arbeitslosen. Das Deutsch Französische Jugendwerk (DFJW) fördert Betriebspraktika im Ausland, informiert über Einrichtungen der Praktikantenvermittlung und vergibt u.a. Zuschüsse und Stipendien an Praktikanten. Das DFJW vermittelt selbst keine Praktikumsplätze. Die vom DFJW/OFAJ und PIU entwickelte Tr@nsNet Datenbank soll die transnationale Praktikantenvermittlung unterstützen und Praktikanten bei der Vorbereitung und Durchführung eines Auslandspraktikums Informationen und Hilfen zur Verfügung stellen. Praktik i Udlandet (PIU-Center) in Kopenhagen Praktik i Udlandet (PIU-Center) wurde 1997 von den Sozialpartnern als selbstständige Stiftung der internationalen Praktikantenvermittlung gegründet. 1992 beschloß das dänische Parlament, daß junge Menschen, die eine Berufsausbildung in Dänemark durchlaufen, Teile ihres Praktikums oder das ganze Praktikum im Ausland absolvieren und diesen Aufenthalt als integrierten Teil ihrer Ausbildung anerkannt bekommen. Gleichzeitig wurden Fördermittel durch die AER (AER- Kostenerstattung für beteiligte Ausbildungsbetriebe durch eine allgemeine Arbeitgeberumlage) gewährleistet, um die zusätzlichen Kosten zu finanzieren, die im Zusammenhang mit einem Auslandspraktikum entstehen. Diese beiden Elemente werden "PIU-Ausbildungsprogramm" genannt. Ca. 800 Jugendliche pro Jahr nutzen die Serviceleistungen des PIU-Centers in der internationalen Praktikantenvermittlung. Aufgabe des PIU-Centers ist die Förderung der transnationalen Mobilität in der Berufsbildung durch Information, Beratung und praktische Hilfe für Praktikanten, Praktikumsbetreuer und Betriebe. PIU arbeitet eng mit in- und ausländischen groß-, mittel- und kleinständigen Betrieben zusammen und pflegt u.a. die Kontakte mit Tochterunternehmen und ausländischen Filialen dänischer Industrieunternehmen. Gleichzeitig unterhält PIU ein Verbundnetzwerk mit Berufsschulen, überbetrieblichen Aus- und Fortbildungseinrichtungen und Verbänden. Es finanziert sich durch Zuwendungen des Unterrichtsministeriums und durch die AER- Umlage. Weitere Partner des Tr@nsNet Projekts Bei den Partnern des europäischen Tr@nsNet-Projekts handelt es sich um Einrichtungen, die sich aktiv um die Vorbereitung und Durchführung transnationaler Betriebspraktika kümmern. Manche Tr@nsNet Partner betreiben internationale Praktikantenvermittlung, andere Tr@nsNet Partner stellen Informationen über transnationalen Berufsbildungsaustausch zur Verfügung, einige Tr@nsNet Partner fördern Auslandspraktika und vergeben Stipendien an Praktikanten. Die Tr@nsNet Partner unterhalten enge Fachkontakte zu Betrieben und lokalen Einrichtungen in ihrem Land wie z.B. Bildungsträger, Kommunen, lokale Arbeitsämter, Kammern, Handwerksvereinigungen, Einrichtungen der Berufsbildung etc.. Diese lokalen Einrichtungen sind unerläßlich für das Auffinden von Praktikumsplätzen und die Gewährleistung der Betreuung der Praktikanten. Gleichzeitig pflegen die Tr@nsNet Partner die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Betrieben im Ausland und mit ausländischen Einrichtungen der Praktikantenvermittlung und internationalen Organisationen der Berufsbildung. In der Pilotphase des Tr@nsNet Projekts veranstalteten die Tr@nsNet Partner regionale Seminare in Paris, Kopenhagen und Bad Honnef, an denen auch zahlreiche Einrichtungen der lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Praktikantenvermittlung mit Unterstützung des LEONARDO Programms teilnahmen, bauten das europäische Verbundnetzwerk auf und erstellten die hier vorliegende Tr@nsNet Online- Datenbank. In der geplanten Phase 2 von Tr@nsNet sollte die Online-Datenbank mit einem Intranet für die interne vertrauliche Kommunikation u.a. mit Betrieben und Partnerorganisationen und einem Extranet für die Kommunikation u.a. mit Praktikanten erweitert werden. Des weiteren sollte an der Umsetzung der in der Phase 1 entwickelten Qualitätskriterien weitergearbeitet werden. Schließlich war geplant, neue Partner der internationalen Praktikantenvermittlung, insbesondere aus Mittel- und Osteuropa, in die Zusammenarbeit im Tr@nsNet Projekt einzubinden. Das LEONARDO Programm förderte bedauerlicherweise nur die Pilotphase, die Ende März 1999 zu Ende ging. Sobald die Tr@nsNet Partner die erforderlichen Mittel eingeworben haben, beabsichtigen sie, das Verbundnetzwerk weiter auszubauen, zusätzliche Partner aufzunehmen und die Datenbank durch ein Intranet und ein Extranet zu ergänzen. Neben den Tr@nsnet Gründungspartnern aus Dänemark, Deutschland und Frankreich gehören die folgenden transnationalen Partner aus Belgien, Finnland, Griechenland, den Niederlanden, Österreich, Island, Italien, Schweden und Spanien zum europäische Netzwerk für transnationale Mobilität und internationalen Praktikantenaustausch-Tr@nsNet: BELGIEN DÄNEMARK Deutsch- Französisches Jugendwerk (DFJW / OFAJ) Ansprechpartner: Manfred Lukas, Cornelia Plesser-Löper, Nana Bader, Rhöndorfer Str. 23 D-53604 Bad Honnef Tel: 0049 2224 18 08 62 oder Tel: +49 2224 18 08 53, Tel: +49 2224 18 08 61 Fax: 0049 2224 18 0852 e-mail: Lukas@dfjw.org, e-mail: Bader@dfjw.org http://www.dfjw.org/transnet Arbeitsamt Stuttgart Ansprechpartner: Dieter Klaiber D-70190 Stuttgart, Tel: 00 49-711-9204401 Fax: 0049 711-9204444 e-mail: aastuttgart.berufsberatung@t-online.de ENGLAND FRANKREICH Centre de Ressources pour
l´Orientation Professionnelle de Lyon SESAM GRIECHENLAND FINNLAND ISLAND ITALIEN NIEDERLANDE ÖSTERREICH POLEN RUSSLAND SCHWEDEN SPANIEN Die Federführung und Redaktion der Tr@nsNet Datenbank lagen bei Manfred Lukas, Søren Kristensen und Cornelia Plesser-Löper. Das Copyright der Tr@nsNet Datenbank liegt beim Deutsch-Französischen Jugendwerk und beim PIU Zentrum. |
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