Mehr Mobilität für Studierende

Mehr Mobilität für Studierende Themenorientierte Hochschulseminare © OFAJ/DFJW, 2013 Mehr Mobilität für Studierende Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) unterstützt kurze Studentenprogramme mit wissenschaftlicher Ausrichtung, die dazu dienen, die Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Hochschulen einzuleiten oder zu stärken und die Mobilität der Studentinnen, Studenten* und Doktoranden in Frankreich zu fördern. „Das Hospitieren der Unterrichtstunden bot mir vielfältige Augenblicke, um neue Unterrichts- und Arbeitsmethoden, Herangehensweisen, Umsetzungsbeispiele, Klassenmanagement, Lehrwerke und Kinderliteratur, etc. kennenzulernen. Dank dieser Erfahrungen erhielt ich gewinnbringende Ideen und Anregungen, die ich gerne im eigenständigen Unterricht umsetzen möchte.“ Catharina, Staatliches Seminar für Didaktik und Lehrerbildung Freudenstadt – Hospitation in der École élémentaire Saint- Maur, Paris „Je pense avoir compris le concept de la Bildung et ses différences avec l’éducation française. Les trois mots-clés de la Bildung sont pour moi: autonomie - temps - diversité.“ Laura, IUFM Paris – Hospitation an der Fläming-Grundschule, Berlin Zielgruppe Studenten aller Fachrichtungen unter 30 Jahre Förderungsmodalitäten Folgende Programme können gefördert werden: > themenorientierte Hochschulseminare mit wissenschaftlicher Ausrichtung inkl. Hochschulsystemvergleich und Multidisziplinarität, Workshops, Sommer-Universitäten, etc., die auf Initiative von Dozenten in den Hochschulen durchgeführt werden. Die Programme werden gemeinsam mit der Partnerhochschule erstellt und organisiert und müssen langfristig und gegenseitig geplant werden. > Begegnungen, Seminare, gemeinsame Projekte (z.B. Hochschulzeitungen, junior-enterprise) und Projekte zur Netzwerkbildung, die auf Initiative von Studenten- oder Doktoranden-Vereinen bzw. Nachwuchsforschern organisiert werden. > Trinationale Seminare mit Beteiligung von Studenten aus Deutschland, Frankreich und einem Drittland, insbesondere aus den mittel- und osteuropäischen Staaten und den Mittelmeeranrainerstaaten. Es werden bevorzugt: > Neue Hochschulpartner > Anträge aus den Bundesländern und den französischen Académies, in denen der deutsch-französische Austausch erweitert werden soll. Es handelt sich vor allem in Deutschland um die neuen Bundesländer. > Programme, die im Studium anerkannt werden können (ECTS) Die Gegenseitigkeit des Austausches ist obligatorisch. Die Begegnung im anderen Land muss daher zum Zeitpunkt der Einreichung des ersten Antrags in annähernd gleicher Weise geplant und angekündigt werden. Das DFJW kann Programme von mindestens vier Tagen und höchstens 21 Tagen bezuschussen. Der An- und Abreisetag am und vom Veranstaltungsort (unabhängig von der Uhrzeit der Ankunft und Abreise) werden zusammen als ein voller Programmtag anerkannt und gefördert. Unterstützung durch das DFJW Sollte die Begegnung diesen Kriterien entsprechen, kann folgende Unterstützung gewährt werden: > Fahrtkostenzuschuss (s. DFJW-Richtlinien) Für trinationale Programme in Deutschland bzw. Frankreich: Die Studenten aus Deutschland und Frankreich erhalten die gleiche Pauschale wie bei einer deutsch- französischen Begegnung; die Studenten aus dem Drittland werden ab dem Grenzübergang nach Deutschland bzw. Frankreich auf Basis des Landes bzw. der Académie gefördert.

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