Vorbereitung auf die berufliche Zukunft

Vorbereitung auf die berufliche Zukunft Austauschprojekte zwischen Auszubildenden berufsbildender und landwirtschaftlicher Schulen © OFAJ/DFJW Vorbereitung auf die berufliche Zukunft „ In diesen wenigen Tagen eigneten wir uns Wissen an und sammelten Erfahrungen, die wir in der Zukunft anwenden können. Wir haben einen Einblick in ein anderes Land bekommen und durch den Besuch der Schule gesehen, wie andere Länder den Unterricht gestalten “. Pranvera, Mönchengladbach „ J’ai beaucoup aimé ce séjour en Allemagne, parce que je ne connaissais pas du tout ce pays. Cet échange m’a permis de rencontrer des jeunes Allemands qui avaient les mêmes ambitions professionnelles que moi. Nous avons pu échanger sur nos perspectives et nos parcours. Ce voyage était aussi l’occasion de comprendre les choix sylvicoles de la région “. Nicolas, Mirecourt Ziele des Programms Die Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit junger Deutscher und Franzosen ist die Priorität des DFJW im Bereich der beruflichen Ausbildung. Junge Auszubildende oder zukünftige Berufstätige, die mobil sind, haben einen Mehrwert auf dem Arbeitsmarkt, denn Mobilität ermöglicht den Erwerb von: > beruflichen Kompetenzen: Fachwissen, neue Techniken, > Schlüsselkompetenzen: sich verständigen, ohne die Sprache des Partners zu kennen, seine Gefühle, seine Bedürfnisse, seine Meinung ausdrücken zu können, > interkulturellen Kompetenzen: Bereitschaft und Fähigkeit zur Empathie, Multiperspektivität, Ambiguitätstoleranz (Schule, Beruf, Alltag, etc.), > sprachlichen Kompetenzen. Rund 11.000 junge Menschen nehmen jedes Jahr an Austauschprogrammen im Bereich der beruflichen Ausbildung teil und machen erste Erfahrungen in Sachen Mobilität. Die Projekte bzw. Begegnungen können unterschiedlicher Art sein: - Begegnung am Ort des Partners (Beispiel: Die Berufsschule aus Pirmasens besucht die Partnereinrichtung in Dieppe). - Begegnung an einem Drittort (Beispiel: Berufsschüler aus Pirmasens und aus Dieppe treffen sich zu einem gemeinsamen Projekt in Dresden). - Drittländerprogramm (Beispiel: Berufsschüler aus Pirmasens und aus Dieppe treffen sich mit Schülern einer Partnerschule aus Riga). Studienfahrten werden vom DFJW nicht gefördert. Wer kann teilnehmen ? > Anträge können von allen berufsbildenden sowie landwirtschaftlichen Schulen gestellt werden. > Zielgruppen sind Auszubildende aller berufsbildenden sowie landwirtschaftlichen Schulen. > Es sollte bei den Austauschprojekten darauf geachtet werden, dass es sich um möglichst homogene Gruppen von Auszubildenden gleichen Alters aus gleichartigen Berufs- und Wirtschaftszweigen handelt. > Die Mindestdauer der Projekte beträgt vier Tage, d.h. zwischen dem Tag der Ankunft und dem Tag der Abreise müssen drei volle Kalendertage liegen. Ankunfts- und Abreisetag werden pauschal zusammen als ein Tag gerechnet und können dementsprechend nur mit einem Tagegeldsatz gefördert werden. Die Höchstdauer beträgt 21 Tage. Teilnahmebedingungen Die Anträge müssen spätestens drei Monate vor Beginn des Projekts beim DFJW bzw. bei der zuständigen Schulaufsichtsbehörde oder Zentralstelle eingehen. Anträge, die nachträglich gestellt werden, können nicht berücksichtigt werden. > Alle Austauschprojekte setzen die Gegenseitigkeit voraus, sie ist verpflichtend. Anträge aus deutschen Bundesländern und französischen Regionen, in denen es erst wenige Austauschprojekte gibt, werden vorrangig berücksichtigt. In Deutschland: Hansestadt Bremen, Hansestadt Hamburg, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Thüringen; in Frankreich: Bordeaux, Caen, Clermont-Ferrand, Créteil, Lille, Montpellier, Nice, Orléans-Tours, Paris, Rouen, Toulouse, DOM-TOM. Prioritär sind ebenfalls die Erstanträge für neue Partnerschaften. Die Bedingungen zur Antragstellung befinden sich in den Richtlinien: www.dfjw.org/richtlinien (§ 4.2.3.)

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